Ausbildungsförderung

ÔĽŅ
Ausbildungsförderung

* * *

Aus|bil|dungs|f√∂r|de|rung ‚Ć©f. 20‚Ć™ gesetzlich festgelegte finanzielle Unterst√ľtzung zur F√∂rderung von in Ausbildung befindlichen Jugendlichen

* * *

Aus|bil|dungs|för|de|rung, die:
finanzielle staatliche Zuwendung aus Mitteln des Bundes u. der L√§nder f√ľr in der Ausbildung befindliche Jugendliche.

* * *

Ausbildungsförderung,
 
staatlicher F√∂rderungsma√ünahmen f√ľr die Ausbildung von Personen, um ihnen eine der Neigung, Eignung und Leistung entsprechende Ausbildung zu erm√∂glichen, wenn den Auszubildenden die erforderlichen Mittel nicht anderweitig zur Verf√ľgung stehen. Grundlage ist in Deutschland das Bundesgesetz √ľber die individuelle F√∂rderung der Ausbildung (Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz - BAf√∂G) vom 26. 8. 1971 in der Fassung vom 6. 6. 1983 (mit zahlreichen √Ąnderungen). Danach wird Ausbildungsf√∂rderung gegen√ľber fr√ľheren Bestimmungen in reduzierter Form geleistet f√ľr den Besuch von 1) weiterf√ľhrenden allgemein bildenden Schulen, Fach- und Fachoberschulklassen (deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzt), 2) Abendhauptschulen, Berufsaufbauschulen, Abendrealschulen, Abendgymnasien und Kollegs, 3) Berufsfachschulen einschlie√ülich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung und Fachschulen, 4) Fachhochschulen und Akademien, 5) Hochschulen. Der Umfang der Ausbildungsf√∂rderung richtet sich im Wesentlichen nach der H√∂he des Nettoeinkommens und des Verm√∂gens des Auszubildenden, seines Ehegatten und seiner Eltern. Die Ausbildungsf√∂rderung wird bei Ausbildungsst√§tten der Gruppen 1) bis 3) als Zuschuss, der Gruppen 4) und 5) zur H√§lfte als Zuschuss und zur anderen H√§lfte als zinsloses Darlehen geleistet. Die Dauer der Ausbildungsf√∂rderung umfasst die gesamte Ausbildungszeit, jedoch sind zeitliche H√∂chstgrenzen gesetzt (F√∂rderungsh√∂chstdauer-VO in der Fassung vom 29. 6. 1981). Die einkommensabh√§ngige R√ľckzahlung der Darlehen setzt f√ľnf Jahre nach Ende der F√∂rderungsh√∂chstdauer ein; die Darlehensschuld kann unter bestimmten Bedingungen teilweise erlassen werden. Zust√§ndig sind die √Ąmter f√ľr Ausbildungsf√∂rderung in Landkreisen, Stadtkreisen oder kreisfreien St√§dten und an den Hochschulen. - Weitere F√∂rderungsm√∂glichkeiten bestehen u. a. nach dem Bundesversorgungsgesetz - Neben der F√∂rderung der Schul- und Hochschulausbildung kann nach dem Sozialgesetzbuch III die berufliche Ausbildung in Betrieben und √ľberbetrieblichen Einrichtungen gef√∂rdert werden. Des Weiteren werden seit 1. 1. 1996 k√ľnftige Handwerks- und Industriemeister, Techniker und Betriebswirte, die sich in entsprechenden Kursen auf ihren Abschluss vorbereiten, mit Zusch√ľssen und Darlehen gef√∂rdert (so genanntes Meister-Baf√∂g; Aufstiegsfortbildungsf√∂rderungsgesetz vom 23. 4. 1996). Meister-Baf√∂g wird einkommensabh√§ngig sowohl f√ľr den Unterhalt w√§hrend der Ma√ünahme als auch f√ľr die jeweilige Fortbildungsma√ünahme gew√§hrt. (Berufsbildungsf√∂rderungsgesetz, Begabtenf√∂rderung, Studienf√∂rderung)

* * *

Aus|bil|dungs|f√∂r|de|rung, die: finanzielle staatliche Zuwendung aus Mitteln des Bundes u. der L√§nder f√ľr in der Ausbildung befindliche Jugendliche.

Universal-Lexikon. 2012.

Schlagen Sie auch in anderen W√∂rterb√ľchern nach:

  • Ausbildungsf√∂rderung ‚ÄĒ Berufsausbildungsf√∂rderung. 1. √Ėffentliche Aufgabe gem√§√ü Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz (BAf√∂G) i.d.F. vom 6.6.1983 (BGBl I 645, 1680) m.sp√§t.√Ąnd. mit verschiedenen Rechtsverordnungen zur Ausf√ľhrung des BAf√∂G. Auf individuelle A. besteht ein… ‚Ķ   Lexikon der Economics

  • Amt f√ľr Ausbildungsf√∂rderung ‚ÄĒ Beh√∂rde f√ľr die zur Durchf√ľhrung des Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetzes erforderlichen Aufgaben, u.a. Beratung der Auszubildenden und ihrer Eltern √ľber die individuelle F√∂rderung der Ausbildung (¬ß¬ß 40 ff. BAF√∂G). Das A.f.A. ist den Verwaltungen… ‚Ķ   Lexikon der Economics

  • Berufsausbildungsf√∂rderung ‚ÄĒ ‚á° Ausbildungsf√∂rderung ‚Ķ   Lexikon der Economics

  • Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz (BAf√∂G) ‚ÄĒ ‚á° Ausbildungsf√∂rderung ‚Ķ   Lexikon der Economics

  • Hochbegabtenf√∂rderung ‚ÄĒ ‚á° Ausbildungsf√∂rderung ‚Ķ   Lexikon der Economics

  • Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz ‚ÄĒ Basisdaten Titel: Bundesgesetz √ľber individuelle F√∂rderung der Ausbildung Kurztitel: Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz Abk√ľrzung: BAf√∂G Art: Bundesgesetz Geltungsbereich ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Ausbildungsf√∂rderungsgesetz ‚ÄĒ Das Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz (kurz: BAf√∂G) regelt die staatliche Unterst√ľtzung f√ľr die Ausbildung von Sch√ľlern und Studenten. Mit dem K√ľrzel BAf√∂G wird umgangssprachlich auch die F√∂rderung bezeichnet, die sich aus dem Gesetz ergibt. Das… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • BAf√∂G ‚ÄĒ Das Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz (kurz: BAf√∂G) regelt die staatliche Unterst√ľtzung f√ľr die Ausbildung von Sch√ľlern und Studenten. Mit dem K√ľrzel BAf√∂G wird umgangssprachlich auch die F√∂rderung bezeichnet, die sich aus dem Gesetz ergibt. Das… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Baf√∂gantrag ‚ÄĒ Das Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz (kurz: BAf√∂G) regelt die staatliche Unterst√ľtzung f√ľr die Ausbildung von Sch√ľlern und Studenten. Mit dem K√ľrzel BAf√∂G wird umgangssprachlich auch die F√∂rderung bezeichnet, die sich aus dem Gesetz ergibt. Das… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia

  • Honnefer Modell ‚ÄĒ Das Bundesausbildungsf√∂rderungsgesetz (kurz: BAf√∂G) regelt die staatliche Unterst√ľtzung f√ľr die Ausbildung von Sch√ľlern und Studenten. Mit dem K√ľrzel BAf√∂G wird umgangssprachlich auch die F√∂rderung bezeichnet, die sich aus dem Gesetz ergibt. Das… ‚Ķ   Deutsch Wikipedia


Share the article and excerpts

Direct link
… Do a right-click on the link above
and select ‚ÄúCopy Link‚ÄĚ

We are using cookies for the best presentation of our site. Continuing to use this site, you agree with this.